GeroNad ®

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GeroNad ist ein diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät) zur Behandlung von altersbedingter Arthrose“.

Die simultanen Anwendung von Nicotinamid-adenindinukleotid  (NAD),  Glykosaminoglykane und  Chondroitinsulfat.

 

Nicotinamidadenindinukleotid, eigentlich Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid (abgekürzt NAD) ist ein Koenzym, das ein Hydridion überträgt (Zwei-Elektronen/Ein-Proton) und an zahlreichen Redoxreaktionen des Stoffwechsels der Zelle beteiligt ist. Im Gehirn kommt dem NAD ein besonderer Stellenwert zu: zahlreiche Arbeiten bestätigen, dass eine erhöhte NAD –Biogenese ein wirksames Präventivum gegen die Neuro-degeneration darstellt.  (Stimulation of nicotinamide adenine dinucleotide biosynthetic pathways delays axonal degeneration after axotomy.Sasaki Y, Araki T, Milbrandt J. J Neurosci. 2006 Aug 16;26(33):8484-91).

Glykosaminoglykane (GAG) oder Mucopolysaccharide sind linear aus sich wiederholenden Disacchariden aufgebaute, saure Polysaccharide. Die einzelnen Disaccharid-Einheiten bestehen dabei aus einer Uronsäure (meist Glucuronsäure, seltener Iduronsäure, Uronsäure der Idose), die 1-3-glykosidisch mit einem Aminozucker wie N-Acetylglucosamin verbunden sind. Die Disaccharid-Einheiten der Ketten selbst sind 1-4-glykosidisch verknüpft. Teilweise sind die Glykosaminoglykane auch mit Schwefelsäure oder Essigsäure weiter verestert.

Glykosaminglycane sind nicht  nur wichtige Bestandteile des Knorpels. In Tierversuchen konnte darüber hinaus gezeigt werden, dass nach einer oralen Verabreichung von Glukosaminglykagnen einer Verbesserung der Vigilanz und des Verhaltensdefizits dokumentiert werden konnte.

(Lorens SA; Gushawan BS; Van De Kar L; Walegnga JM; Fareed J. "Behavioural, Endocrine, and Neurochemical Effects of Sulfomucopolysaccharide Treatment in the Aged Fischer 344 Male Rat". Semin Thromb. Haemost. 17 Suppl. 1993; 2:164–173)
Chondroitinsulfat (auch Chondritinsulfat) ist ein biologisches Makromolekül ein Gemisch sulfatierter Glykosaminoglykane (GAG), auch Mucopolysaccharide genannt in deren Polymerketten sich die Zuckerabkömmlinge N-Acetylgalactosamin (GalNAc) und Glucuronsäure abwechseln. Diese von den Chondroblasten gebildete Substanz ist ein wichtiger Bestandteil des Knorpelgewebes und trägt zu dessen Widerstand gegen Kompression bei. Ähnlich wie die Glykosaminglycane im zentralen Nervensystem vorkommen und dort eine protektive Rolle übernehmen, ist  auch das Chondroitinsulfat für die dynamische Formatierung der extrazellulären Matrix des Gehirns und des Knochenmarks wichtig. Mit zunehmendem Alter verliert der Körper die Fähigkeit, ausreichend Glucosamin / Chondroitin zu erzeugen. Die gewichttragenden Gelenke, wie Knie und Hüften, sowie die Fingergelenke sind am häufigsten

von einer Arthrose betroffen. Es kommt zur Zerstörung der Knorpelmasse, zur Bildung von Knochenspornen an den Gelenkkanten, Schmerzen, Verformungen und eingeschränkter Bewegungsfunktion.

 

F Dieser altersassoziierter Verlust von Glucosamin und Chodroitin wurde in der Vergangenheit vor allem mit der ebenfalls altersabhängige Knorpel-degeneration in einen klinischen Zusammenhang gebracht. Neue Studien hingegen zeigen, dass auch zwei weitere Organsysteme von Glucosaminen und von Chondroitn abhängig sind, in denen zusätzlich auch das NAD eine regulierende Rolle spielt: der Muskel und Sehnenapparat auf der einen Seite und das zentrale Nervensystem auf der anderen.

 

1. Muskel und Sehnenapparat: NAD, Glykosaminoglykane und  Chondroitinsulfat

 

Muskelgewebe sind reich an Mitochondrien, deren Funktion wiederum von der oxidativen Phopshorylierung und damit von der Anwesenheit des NAD abhängt.   Zahlreiche Arbeiten weisen für die normale Muskelaktivität  auf die Notwendigkeit des NAD hin, das allerdings auch im Alter abnimmt. Durch eine Substitution kann die Muskelfunktion verbessert werden. (Rejuvenation Res. 2014 Feb;17(1):62-9. doi: 10.1089/rej.2014.1546. Partial reversal of skeletal muscle aging by restoration of normal NAD⁺ levels. Mendelsohn AR1, Larrick JW).

Die Muskelgewebe werden von vielen Faszien durchzogen, deren Aufgabe nicht nur die Erhaltung der Stabilität ist, sondern auch die Versorgung mit Nerven und Stammzellen. Man unterscheidet zwischen Endomysium, Perimysium und Epimysium, drei verschiedene Faszientypen, die die einzelnen Museklfibrillen, aber auch ganze Muskelpackete zusammenfassen.  Der Raum zwischen Faszien und Muskel ist von Glycosaminglycane ausgefüllt, die einerseits die Verschiebung der einzelnen Muskelschichten gewährleisten und andererseits das physiologische Beet für Progenitorzellen – auch für den Knorpel -  und Nervenendigungen sind. Im Laufe des Alterungsprozesses nimmt diese Matrix aus Glykosaminoglykane und  Chondroitinsulfat  ab, was ein häufiger Grund für chronische Schmerzzustände sein kann.

[(Comp Biochem Physiol B Biochem Mol Biol. 2001 Feb;128(2):221-32. Dermatan sulfates of normal and scarred fascia. Kozma EM1, Olczyk K, Głowacki A); (Hyaluronan within fascia in the etiology of myofascial pain. Stecco C, Stern R, Porzionato A, Macchi V, Masiero S, Stecco A, De Caro R. Surg Radiol Anat. 2011 Dec;33(10):891-6)]

 F Die synoptische Verabreichung von NAD,  Glykosaminoglykane und  Chondroitinsulfat ist eine neue präventive Intervention gegen den Alterungsprozess von Muskel und Sehnen.

Die Objektivierung wird durch die DEXA Messung vorgenommen, die eine von der Schulmedizin akzeptierte Messmethode darstellt.

 

2. Gehirn: NAD,Glykosaminoglykane und  Chondroitinsulfat

 

Während die Bedeutung des NAD für das Nervensystem seit Jahren bekannt ist, rückt die Bedeutung der Glykosaminoglykane und des Chondroitinsulfat für das Gehirn erst in letzter Zeit in das Zentrum des wissenschaftlichen Focus. Das aus N-acetylgalactosamine and glucuronic acid zusammengesetzte Glycosaminglycan bildet als Chondroitin sulfate proteoglycan die Hauptkomponente der extrazellulären Matrix des Gehirns, ist damit in die neuronale Entwicklung, in die Aussprossung von Axone, in die Plastizzität und Regeneration von Hirnarealen entscheidend involviert. Während sie einerseits nach traumatischen Verletzungen auf die Neuroneogenese hemmend einwirken, ist der altersbedingte Verlust dieser Gehirnmatrix mit einer Reduktion der Vigilanz und der neuronalen Leistung assoziiert. (Chondroitin sulphate proteoglycans: key modulators of spinal cord and brain plasticity. Bartus K, James ND, Bosch KD, Bradbury EJ. Exp Neurol. 2012 May;235); (Brain Res Rev. 2007 Apr;54(1):1-18. Epub 2007 Jan 11. The  role of chondroitin sulfate proteoglycans in regeneration and plasticity in the central nervous system. Galtrey CM1, Fawcett JW)

 

 

F Die simultane Verabreichung von NAD, Glykosaminoglykane und  Chondroitinsulfat scheint auch für die Hirnleistung ein neuer Präventionsansatz zu sein. Während das NAD über die mitochondrale Aktivität die neuronalen Vorgänge verbessert,  wird durch die gleichzeitige Zufuhr von  Glykos-aminoglykane und  Chondroitinsulfat die Matrix des zentralen Nervensystems verbessert, was von einer anderen Seite zu einer Optimierung der Hirnleistung führt.

 

3.  Die Bedeutung des NAD für die Neusynthese von Glycosaminglycane:

Im Säuglingsalter stammt Galactose aus Laktose, die durch die Disaccharidase Laktase der Mukosazellen in Glukose und Galactose in äquimolare Mengen gespalten wird. Nach dem Säuglingsalter ist die Aufnahme von Milchprodukten deutlich reduziert. Die Galactose wird jetzt vornehmlich aus Glukose gewonnen. Dies kann jedoch nur geschehen, wenn die Glukose in einer aktivierten, d. h. energiereichen Form vorliegt. Dabei handelt es sich um die von Leloir nachgewiesene Uridindiphosphat (=UDP)-Glukose. Aus ihr wird die aktivierte Form der Galactose (UDP-Galactose) gebildet. UDP-Glukose ist die Vorstufe für die Biosynthese von UDP-Glukuronsäure und UDP-Xylose. Die Makromoleküle der Heteroglykane, Glykoproteine und Glykolipide werden aus diesen aktivierten Monosacchariden gebildet. UDP-Glukuronsäure und UDP-Xylose und die sulfatierten Hexosamine sind Bestandteile von Glykosaminoglykanen (Chondroitine, Heparine). Die Wechselbeziehung zwischen dem Glukose- und Galactose-Stoffwechsel unterstreicht die Bedeutung des NAD : Ein entscheidender Schritt ist die Umwandlung (Epimerisierung) von UDP-Glukose zu UDP-Galactose. Zunächst erfolgt die Biosynthese der UDP-Glukose in drei Schritten: Phosphorylierung von Glukose zu Glukose-6-phosphat unter Verbrauch von ATP, Mutierung zu Glukose-1-phosphat und Aktivierung mit Hilfe von Uridintriphosphat (=UTP) als Coenzym zu UDP-Glukose. Mit Hilfe des reduzierten Coenzyms Nicotinsäureamid-Adenin-Dinukleotid (=NADH) wird UDP-Glukose an seinem C-Atom 4 zu UDP-Galactose epimerisiert. Aus dieser energiereichen Form kann Galactose für sämtliche Syntheseleistungen herangezogen werden. Die geschilderte Interkonversion von Glukose und Galactose findet in allen Organen statt.

Dies zeigt, dass das NAD nicht nur einen klinischen Synergismus zu Glykosaminoglykane und  Chondroitinsulfat  herstellt,  sondern direkt in die Biosynthese beider Großmoleküle eingreift. Auch aus diesen Überlegungen wäre es sinnvoll NAD dort zu applizieren, wo Glykosaminoglykane und  Chondroitinsulfat eine physiologische Rolle spielen, wie es hier anhand der Muskel und Sehnen, aber auch des zentralen Nervensystems gezeigt wurde.

 

Einerseits unterstützt das NAD die Wirkungen und biologischen Effekte von Glykosaminoglykane und  Chondroitinsulfat, andererseits hat es auch eine direkte stimulative Wirkung auf die Synthes von Glykosaminoglykane und  Chondroitinsulfat.

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