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L-Arginin

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Artikelnummer: L-Arginin

Erhöht die NO-Verfügbarkeit

100 Kapseln á 330 mg L-Arginin pro Kapsel

Zur Ergänzung der essentiellen Aminosäure

Arginin ist eine Aminosäure, die vom Körper zur Synthese komplexer Eiweiße benötigt wird. Allerdings kann es zeitweise erhöhten Bedarf geben. Die NO - Bildung (Stickstoffmonoxid) aus Arginin wird von speziellen Enzymen bewerkstelligt. NO wirkt im Organismus auf unterschiedliche Weise.

Ist somit die NO-Verfügbarkeit reduziert, hat dies Auswirkungen auf Herz und Kreislauf, Bluthochdruck, Diabetes und Gefäße. Die Unterstützung mit Arginin kann gegen eine (auch alters-bedingte) endotheliale Dysfunktion vorbeugend wirken.

Die basische Aminosäure Arginin ist ein Stoffwechselprodukt des sog. Harnstoffzyklus der v.a. in der Leber stattfindet und in erster Linie zur Beseitigung von Ammoniak und CO dient. Arginin ist eine der 20 proteinogenen [eiweißbildenden] Aminosäuren, die vom Organismus zur Synthese komplexer Eiweiße benötigt werden. Arginin wird vom Körper selbst gebildet, es handelt sich also nicht um eine essentielle Aminosäure. Allerdings kann es bei zeitweise erhöhtem Bedarf oder auch durch eine Störung der Syntheseleistung des Körpers notwendig sein, diese Aminosäure dem Organismus in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen. In den 1980er Jahren wurde eine Substanz entdeckt, die, ähnlich einem zellulären Botenstoff, maßgeblich an der interzellulären Signalübertragung beteiligt ist. Es handelte sich um Stickstoff-monoxid (NO), ein anorganischen Gas. Die NO- Bildung aus Arginin wird von speziellen Enzymen bewerkstelligt. NO wirkt im Organismus auf unterschiedliche Weise.

Im zentralen Nervensystem erleichtert NO die Ausschüttung von Neurotransmittern [neuronale Botenstoffe], was sich nicht nur positiv auf die juvenile Gehirnentwicklung und Lernfähigkeit auswirkt, sondern auch die Regeneration nach Schädigungen wie Schlaganfall oder Neurodegeneration fördert. In der Peripherie bewirkt NO eine allgemeine Muskelrelaxation [Muskelentspannung].

Bildung von NO in den Endothelzellen [Zellen der Gefäß-innenwand] der Blutgefäße bewirkt in den die Gefäße umgebenden Muskelzellen Relaxation [Entspannung] und somit Dilatation [Erweiterung] der Blutgefäße. Weiters verhindert NO die Anlagerung der Thrombozyten [Blutplättchen] und verhindert auch das Einwandern von Leukozyten [weiße Blutkörperchen] in die Gefäßwand, was letzlich auch für die Enstehung der Atherosklerose mitverantwortlich ist.

In Makrophagen [Fresszellen, spezielle weiße Blutkörperchen im Dienst des Immunsystems], Hepatocyten [Leberzellen] und Zellen der glatten Muskulatur wird die NO- Bildung durch Endotoxine [Bakteriengifte] und Cytokine [Wachstumsfaktoren – für Wachstum und Differenzierung der Zellen verantwortlich] induziert. Hier kann die Konzentration an NO ein Vielfaches des Normalen erreichen, was auf umgebende Zellen toxisch wirkt und letztlich eine bakterizide [bakterientötend] und tumorzide [Tumor-zerstörend] Wirkung aufweist.

Diese Wirkweise von NO erklärt auch den seit den 1860ern etablierten Gebrauch von Nitroglycerin bei Angina pectoris [Brustschmerz, durch eingeschränkte Blutversorgung der Koronar-gefäße hervorgerufen]. Nitroglycerin wird zu NO metabolisiert. 1998 wurde für die Entdeckung, dass Stickstoffmonoxid einen Botenstoff darstellt, der Nobelpreis verliehen. Die Entwicklung von Viagra® ist letzlich auch auf die Botenstoff-Eigenschaften des NO zurückzuführen.

Konsequenzen reduzierter NO-Verfügbarkeit: V.a. bei einer Reihe von kardiovaskulären [Herz-Kreislauf-] Störungen (Bluthochdruck, Hypercholesterinämie, Diabetes, etc.) steht die Reduktion von biologisch verfügbarem NO im Vordergrund. Diese endotheliale Dysfunktion [Fehlfunktion des Endothels] ist charakterisiert durch eine massive Einschränkung bzw. den Verlust einer endothelialen Vasodilatation [Gefäßerweiterung]. Eine derartig in ihrer Funktion eingeschränkte Gefäßwand besitzt keine vasoprotektiven [Gefäß-schützend] Eigenschaften und leistet der Entstehung der Atherosklerose Vorschub. Letztlich ist eine derart funktionslose Gefäßinnenwand ein unabhängiger Prädiktor für das Auftreten kardiovaskulärer Ereignisse, wie Myokardinfarkt und schlussendlich Herztod.

Supplementation mit Arginin kann gegen eine (auch alters-bedingte) endotheliale Dysfunktion vorbeugend wirken und somit einen positiven Effekt auf das gesamte Herz- Kreislaufsystem ausüben. Die gesteigerte Toxizität der Makrophagen verleiht dem Körper eine erhöhte Abwehrfunktion gegenüber eingedrungenen Bakterien sowie körpereigenen entarteten Zellen.

Inhalt: 100 Kapseln á 330mg L-Arginin
Verzehrempfelung: 2 Kapseln täglich zu den Mahlzeiten einnehmen
Zutaten: L-Arginin Hydrochlorid, mikrokristalline Cellulose, Trennmittel: Talkum, Hydroxypropylmethylcellulose
PZN: 11285419

Zusätzliche Information

Inhalt

50 Kapseln á 330mg L-Arginin

Verzehrempfelung

2 Kapseln täglich zu den Mahlzeiten einnehmen

Zutaten

L-Arginin Hydrochlorid, mikrokristalline Cellulose, Trennmittel: Talkum, Hydroxypropylmethylcellulose

PZN

11285419

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